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  1. #61
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    Da bin ich bei dir und das selbe gilt auch für U2- die sind nämlich auch keine moralische Säulenheilige.
    Es müssten mal wirkliche Taten folgen.


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  2. #62
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    Ich finde, dass es sich hier einige deutlich zu einfach machen.

    Zunächst: es war total richtig, Aung San Suu Kyi zu unterstützen, weil sie zum Zeitpunkt der Unterstützung der einzige Hoffnungsträger war, um die Situation vor Ort zu verbessern.
    Hätte man sie nicht unterstützt, wäre auch nichts passiert und die Situation wäre heute noch so schlimm wie damals.

    Weiterhin erinneree ich an meinen eigenen Link zum Spiegel-Artikel. Wenn das stimmt, hat sie keinen (kompletten) Einfluss auf das Militär und kann teilweise die Verfolgung nicht beeinflussen, versucht es aber. Ob das stimmt kann ich nicht sagen, aber es ist eine Möglichkeit. Wir kennen das alle nicht im Detail und sollten uns mit abschließenden Bewertungen vorsichtig verhalten.

    Dann zur Band bzw. Zu Bono: Einen Scheiss müssen die! Wenn ich eins glaube, dann dass sie bei allen Unterstützungen (mal ganz egal ob ONE, Aung San Suu Kyi, Anti Trump) Ihren Überzeugungen folgen. Aus meiner Sicht und ohne rosarote Brille total richtig, auch wenn sie damit durchaus falsch liegen können. Was Bono wann mit wem bespricht, wissen wir nicht und es gibt auch keine Pflicht, alles öffentlich zu machen. Er wird die Situation besser kennen, als viele hier und wird an Informationen kommen, die zu uns nicht gelangen. Was nicht heißt, dass er und die Band immer richtig reagieren. Daraus kann man als Fan aber wohl kaum eine Forderung ableiten.

    Zum Steuer / Gutmensch / Spendenthema gilt ähnliches. Die Band hat viel bewegt und One hat zweifelsohne das Bewusstsein vieler Menschen zu Schulden / AIDS / Armut verändert und seine Ziele teilweise erreicht. Ob und wieviel steuern die Band zahlt? Keine Ahnung, aber Was sie tun ist stets legal gewesen. Und was sie auf der anderen Seite spenden, ist ebenfalls ihre Privatsache. Ich finde, wer das spendenverhalten / Engagement kritisiert, muss vollumfassend informiert sein.alles endete empfinde ich als anmaßend.
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  3. Die folgenden 14 Mitglieder bedanken sich bei Baker für dieses Posting:


  4. #63
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    Aung San Suu Kyi

    Da bin ich auch dabei- wir wissen nur was wir lesen - aber ich finde es nicht glaubwürdig ständig die Leute aufzufordern und nicht mit gutem Beispiel voranzugehen- zumindest nicht erkennbar sondern eher nur erkennbar das die eigenen Schäfchen ins trockene gebracht werden.

    Edit:
    Ich bin hier jetzt raus- weil ich frage nach - kritisiere die erkennbare Praxis und Frage nach dem Sinn - verstehe auch nicht warum kein Statement weniger peinlich ist- wie eines- Ergebnisse sehe ich auch nicht- aber viel Moral und so weiter.

    Ich frage mich ernsthaft ob ihr das nicht seht oder nicht sehen wollt- kommen mir vor wie Heiligehalle U2




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    Geändert von kirsten.e (16.09.2017 um 09:21 Uhr)
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  5. #64
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    Das hat nichts mit Heligenhalle zu tun.

    Für mich ist U2 ein Gesamtpaket. Es gibt wahrlich viele andere Bands, deren Musik ich mag und anhöre. U2 waren mir auch lange Zeit, wie schon an anderer Stelle geschrieben, zu Mainstream für meinen Geschmack.
    Ich habe U2 unter anderem nach 25 Jahren wiederentdeckt, WEIL sie das tun WAS sie tun, und vor allem natürlich Bono. Er ist ja so gesehen derjenige, der am meisten Zeit für diese Dinge opfert (zumindest wirkt das so, was man so mitbekommt).
    Für keine andere Band würde ich so viel meiner Zeit aufbringen, um zu Konzerten zu fahren, die Musik zu hören, über die zu lesen und auch Zeit im Forum oder "in real life" bei Fantreffen mit Gleichgesinnten zu verbringen, wenn U2 nicht genau das tun, was sie tun.

  6. #65
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    Zitat Zitat von kirsten.e Beitrag anzeigen
    Ich frage mich ernsthaft ob ihr das nicht seht oder nicht sehen wollt- kommen mir vor wie Heiligehalle U2

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    jetzt reicht's aber dann mal. Ich frage mich langsam ernsthaft, ob du LIEST und VERSTEHST, was andere hier schreiben?! Wir SEHEN das schon, was du anmerkst. ABER WIR SEHEN ES ZUM TEIL EINFACH ANDERS! Das hat doch nix mit Heiligen etc zu tun.

    Gilt für alle andere Themen auch, vielleicht hilft es ja mal:
    Fakten/Ereignisse>>WAHRNEHMUNG (extrem gefiltert durch Einstellung, Aufmerksamkeit, Vorerfahrungen, Vorurteilen) >> INTERPRETATION (extrem beeinflusst durch Einstellung, Vorerfahrungen etc) >> Eigene "WIRKLICHKEIT" >> Äußerungen hier.

    Nota bene: Du findest in dieser Kette nirgendwo den Begriff "objektive Wahrheit"!!!
    "I only know two words in german: Bayern München" (Bono, 2001).
    "Man kann mit Bayern München nur ordentlich als Feind umgehen, wenn man unsachlich bleibt. Sobald man sich an Fakten hält, wird es schwierig." (Campino)

  7. Das folgende Mitglied bedankt sich bei JoJo für diesen Beitrag:


  8. #66
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    Aung San Suu Kyi hat sich nun zum ersten mal zur Lage der Rohingya geäußert (tagesschau.de). Aber wirklich was gesagt hat sie damit meiner Meinung nach nicht. Da ist doch viel "allgemeines Blabla" dabei was sie alles verurteilen und was sie bekämpfen wollen etc. Aber wie das geschehen soll, dass sagt sie leider nicht. Irgendwie ´ne Antwort wie sie leider jeder Politiker in so einer Situation geben würde.

    Lage der Rohingya
    Suu Kyi verurteilt Gewalt in Myanmar
    Stand: 19.09.2017 07:44 Uhr

    Kritiker haben Myanmars De-Facto-Regierungschefin Suu Kyi vorgeworfen, sich nicht für den Schutz der Rohingya einzusetzen. Nun äußerte sich die Friedensnobelpreisträgerin erstmals in einer Rede. Sie verurteilte alle Menschenrechtsverletzungen im Land und betonte den Willen zu Frieden.

    Angesichts der Flucht der Rohingya aus Myanmar hat De-Facto-Regierungschefin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi erstmals alle Menschenrechtsverletzungen verurteilt. Gegen alle, die gegen die Gesetze des Landes verstießen und Menschenrechte verletzten, werde vorgegangen, sagte Suu Kyi in einer Rede in der Hauptstadt Naypiydaw.

    Myanmar wolle so schnell wie möglich dem Leid aller Menschen ein Ende bereiten. Ihr Land wünsche eine dauerhafte Lösung des Konflikts und sei bereit, den geflohenen Menschen die Rückkehr zu ermöglichen, sagte sie mit Blick auf die mehr als 400.000 nach Bangladesch geflohenen Angehörigen der muslimischen Minderheit der Rohingya.

    Geflüchtete Rohingya sollen wieder zurück

    Darüber hinaus sei die Regierung in Myanmar bereit, die nach Bangladesch geflüchteten Rohingya wieder aufzunehmen. Zusätzlich lud die Friedensnobelpreisträgerin ausländische Diplomaten ein, die Unruhe-Provinz Rakhine zu besuchen, um sich über die dortige Lage zu informieren. Die meisten Dörfer der Region seien nicht von der Gewaltwelle betroffen, so Suu Kyi.

    "Die Mehrheit hat sich dem Exodus nicht angeschlossen", sagte die Regierungschefin. "Wir wollen herausfinden, warum es zu diesem Exodus gekommen ist." Es habe viele Vorwürfe und Gegenvorwürfe gegeben.

    "Räumungsoperation" nach Angriff auf Polizei

    Am 25. August hatten Rohingya-Rebellen in Rakhine Polizei- und Militärposten angegriffen, worauf die Armee nach eigenen Angaben mit einer "Räumungsoperation" reagierte. Flüchtlinge berichteten, dass Soldaten und Selbstjustiz-Mobs ihre Dörfer niedergebrannt und wahllos Menschen erschossen hätten. Menschenrechtsorganisationen und der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Said Raad al-Hussein, warfen Myanmar eine ethnische Säuberung vor. Die Rohingya sind staatenlos, seit ihnen das damalige Birma 1982 die Staatsbürgerschaft entzog.

    Suu Kyi kündigte neue Bemühungen um eine friedliche Lösung der Flüchtlingskrise im Nordwesten des Landes an: "Alle von uns wollen Frieden und keinen Krieg." Zugleich versprach sie, Verletzungen von Menschenrechten nicht hinzunehmen. Unabhängig von Religion, ethnischer Herkunft oder politischer Stellung werde gegen alle, die Menschenrechte verletzten, "etwas unternommen".

    Wegen der Flucht und Vertreibung von mehr als 400.000 Muslimen ins Nachbarland Bangladesch steht Myanmar international massiv in der Kritik. Suu Kyi sagte ihre Teilnahme an der UN-Vollversammlung deshalb ab. Die "Staatsrätin" betonte, ihre Regierung bemühe sich darum, "Frieden zu schaffen". Zugleich bat sie die internationale Gemeinschaft um Geduld: "Wir sind eine junge und fragile Demokratie, die mit vielen Problemen zu tun hat." Auf die Rolle des Militärs ging sie zunächst nicht näher ein.
    next stopps: 05.10. Dave Hause & The Mermaid 06.10. Tim Vantol 19.11. Selig 28.11. Depeche Mode 10.12. Gentleman 2018: 26.04. Metallica 13.06. Roger Waters

  9. #67
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    Bei mir kommen gerade Emails von savethechildren/Ärzte ohne Grenzen usw. Rein mit Spendenaufruf.


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  10. #68
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    Ist zwar jetzt langsam OT, aber dennoch passt es ja zu dem was in Bezug auf U2/Bono/Steuern etc gesagt wurde.
    Ich kann die Doku bisher nicht, bin vorhin zufällig auf YT drauf gestoßen.

    Eine fast 1stündige Doku von Dave Fanning über Bono.
    U.a. erwähnt Fanning, was Bono alles erreicht hat bisher mit seinem unermüdlichen Engagement, und er geht auch auf die Steuersache ein.

    https://www.youtube.com/watch?v=8yVxpl8WgN4

    Leider spricht Fanning sehr schnell

  11. Das folgende Mitglied bedankt sich bei Lufuki für diesen Beitrag:


  12. #69
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    Bei mir kommen gerade Emails von savethechildren/Ärzte ohne Grenzen usw. Rein mit Spendenaufruf.
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  13. Das folgende Mitglied bedankt sich bei Zargor für diesen Beitrag:


  14. #70
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    http://www.sueddeutsche.de/politik/m...en-1.3676683-2

    Keine Ahnung, was man da glauben soll, das sagt der Herr ja auch selber. So geht es mir aber eben auch mit seinen Aussagen.
    "I only know two words in german: Bayern München" (Bono, 2001).
    "Man kann mit Bayern München nur ordentlich als Feind umgehen, wenn man unsachlich bleibt. Sobald man sich an Fakten hält, wird es schwierig." (Campino)

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