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  1. #1
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    Shoot me! U2 Printmedien: Aktuelle Presseberichte (bitte 1. Posting beachten)

    Nur zur Info. Wer alles über U2 sammelt. In der heutigen Bild am Sonntag ist ein Interview mit Bono über seinen Afrika-Besuch drin !!!!

    Anm. vom Mod: Bitte in diesem Thread nur Verweise zu Printmedien posten. Bitte auch keine Diskussionen darüber. Und wirklich AUSCHLIESSLICH PRINTMEDIEN

  2. #2
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    Nebenberuflich Samariter

    Und wer heute Morgen keine Lust hat zum Kiosk zu gehen kann sich das Interview auch hier durchlesen:

    http://www.bild.t-online.de/BTO/leut...rKomplett.html

    Geändert von Frank Drebin (28.05.2006 um 08:41 Uhr)

  3. #3
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    Kein wirklich "aktueller" Pressebericht, aber dafür gerade erschienen:

    In der aktuellen August-Ausgabe des britischen Q Magazine gibt es ein 80s Special.
    Joshua Tree wurde zum besten Album der 80er gekürt und mit einem 7-seitigen Artikel gewürdigt:
    U2 make the Joshua Tree!

  4. #4
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    In der aktuellen Ausgabe des Q Magazine (80s issue) ist ein mehrseiter Bericht über U2 enthalten "the making of Joshua Tree"

    http://www.q4music.com/nav?page=q4mu...t.currentissue
    "To say that seeing a Depeche Mode concert is a religious experience is an understatement"

  5. #5
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    die öst. tageszeitung 'die presse' berichtet kritisch über den umzug von 'u2 ltd' nach holland (über den ja auf dieser doch recht feinen u2-affinen hompage bereits berichtet wurde).

    U2: Wenn Bono mit Heuschrecken flirtet
    ich bin der stimmbruch der vernunft

  6. #6
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    Bonos Hut

    Nicht ganz so wichtig wie die anderen Berichte aber auch sehr Relevant!

    http://www.bild.t-online.de/BTO/leut...chwendung.html


    klickt euch bis Bild Nr. 12 durch
    I want a thousand guitars, I want pounding drums..

  7. #7
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    Im Kicker-sportmagazin Nr. 70/2006 vom 28. August 2006 findet sich auf den Seiten 102/103 unter der Rubrik "Nachspielzeit" ein Fragebogen mit dem Kapitän des VfB Stuttgart Fernando Meira.

    Auf die Frage:

    "Mit wem, außer Ihrer Frau, würden Sie am liebsten mal ausgehen?"

    antwortet er:

    "Mit Bono, dem charismatischen Sänger Sänger von U2, ein sehr interessanter Typ."

    Auf Seite 103 gibt es dazu noch ein Bild von Bono (ich nehm mal an aus der Elevation-Tour-Zeit).

    (Link leider nicht verfügbar, zitiert nach der gedruckten Ausgabe)

  8. #8
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    Zitat Zitat von stay Beitrag anzeigen
    Im Kicker-sportmagazin Nr. 70/2006 vom 28. August 2006 findet sich auf den Seiten 102/103 unter der Rubrik "Nachspielzeit" ein Fragebogen mit dem Kapitän des VfB Stuttgart Fernando Meira.

    Auf die Frage:

    "Mit wem, außer Ihrer Frau, würden Sie am liebsten mal ausgehen?"

    antwortet er:

    "Mit Bono, dem charismatischen Sänger Sänger von U2, ein sehr interessanter Typ."

    Auf Seite 103 gibt es dazu noch ein Bild von Bono (ich nehm mal an aus der Elevation-Tour-Zeit).

    (Link leider nicht verfügbar, zitiert nach der gedruckten Ausgabe)
    Hat natürlich auch noch U2 als Lieblingsmusik angegeben. Hat sich die Kapitänsbinde verdient.
    25.02.2008 FCK - TuS Koblenz 2:3
    05.10.2008 TuS Koblenz - FCK 5:0

  9. #9
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    Bono trifft Bundesregierung

    Sänger Bono trifft Bundesregierung

    BERLIN taz Popsänger Bono, Chef der Band U2, wird sich am Mittwoch mit der Bundesregierung treffen. Bono engagiert sich für die Bekämpfung der weltweiten Armut. Bei dem Termin geht es nach taz-Informationen um die Vorbereitung der deutschen Präsidentschaft der G-8-Staatengruppe ab Januar 2007. Teilnehmen werden voraussichtlich Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD), Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) und Bernd Pfaffenbach, der G-8-Verhandlungsführer von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Die Besetzung des Treffens deutet daraufhin, dass es auch um deutsche Zusagen für zusätzliche Entwicklungshilfe gehen wird. Im Gegensatz etwa zu Frankreich kann sich die Bundesregierung nicht dazu durchringen, eine Abgabe auf Flugtickets einzuführen. Frankreich finanziert damit Aidsmedikamente. KOCH

    taz vom 29.8.2006, S. 2, 25 Z. (TAZ-Bericht), KOCH
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  10. #10
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    Kolumne aus der Werbewoche (Schweiz) www.werbewoche.ch

    Qui bono?

    Was verbindet den Antiarmutsaktivisten von U2 mit dem Besitzer des Kapitalismus-Zentralorgans Forbes? Neben der Predigerpose eine Geschäftspartnerschaft. Wer profitiert davon?


    Nach einem dieser wildromantischen Open Airs Mitte der 80er-Jahre, ich glaube, es war St. Gallen, wussten wir sonntags mal wieder nicht wie nach Hause kommen. Also Daumen raus und rein ins erste Auto, das sich unser erbarmte. Es war irgendeine Edelkarosse, doch drinnen dröhnte «Sunday Bloody Sunday» von U2, was mir den (für meine damaligen Begriffe) ekelhaft eleganten Fahrer fast sympathisch machte. Auch sein bald einsetzender missionarischer Lobgesang aufs Geldverdienen und –-ausgeben weckten mehr Neugier als Widerspruch. Denn der Typ glaubte, was er sagte, und das allein schon wirkte auf mich leidenschaftlichen Skeptiker anziehend.

    Als ich 20 Jahre später oder genauer: vor drei Wochen erfuhr, dass U2-Frontmann Bono sich beim US-Wirtschaftsmagazin Forbes eingekauft hat, schossen mir reflexartig die Anfangszeilen oben erwähnter Jugendhymne durch den Kopf: «I can’t believe the news today, I can’t close my eyes and make it go away.» Der Pop-Politiker, Charity-Gründer und Afrika-Anwalt als Teilhaber ausgerechnet jenes «capitalist tool» (Eigenwerbung), dessen Rankings der Reichsten und Mächtigsten Gier, Neid und den ganzen Geldglamour publizistisch erst salonfähig machten!? Je näher ich die SDA-Meldung betrachtete, desto weiter schaute sie zurück.

    Die Irritation stieg noch, als wenige Tage darauf ruchbar wurde, dass der Lederjackendiplomat seine Holding U2 Limited aus dem heimatlichen Irland nach Holland verlegt hat, wo Einkünfte aus Urheberrechten quasi steuerfrei sind. Auf dem Hintergrund allerdings, dass Steve Forbes, CEO des gleichnamigen Medienkonglomerats, in seinen zwei gescheiterten Bewerbungen um die US-Präsidentschaft jeweils die Vorzüge einer nationalen «flat tax» pries, liess Bonos Steuerflucht zugleich erste Berührungspunkte der beiden Antipoden erkennen.

    Paul Hewson (alias Bono Vox), dem die Rockbühne als moralische Anstalt dient, und der Wallstreet-Apostel Steve Forbes sind zwar Männer mit diametral entgegengesetzten Botschaften. Was sie jedoch eint, ist ihr Opportunismus beim Schmieden von Koalitionen, die der jeweiligen Zielerreichung dienlich sind. So suchte Forbes frisches Kapital und Bono – gemeinsam mit fünf Private-Equity-Partnern – gute Renditen, zudem aber auch einen weiteren Medienverbündeten im Aufmerksamkeitskampf gegen Armut und für seine Hilfsorganisation «Data» (Debt, Aids, Trade, Africa).

    Wer wem mehr nutzt, scheint also durchaus berechenbar: Vorausgesetzt, Forbes floriert weiter und rührt inskünftig die Werbetrommel für Data, endet die Mésalliance 2:1 für die U2-Ikone. Mit seinem doppelbödigen Investment riskiert der wendige Weltinnenminister zugleich allerdings sein gesamtes Glaubwürdigkeitskapital. Und zwar besonders bei Durchschnittsideologen, die dem Schwarzweissdenken frönen und keine Grauzonen tolerieren mögen.

    Doch genau hier, zwischen den traditionellen Frontlinien, fühlt sich Bono am wohlsten. Das demonstriert er mit seiner alljährlichen Präsenz am Davoser Weltwirtschaftsforum, wo er auch Forbes – bezeichnenderweise Hauptmedienpartner des WEF – kennen und schätzen gelernt hat. «Ich respektiere Forbes’ konsistente Weltsicht und Werthaltung. Wir werden viel Spass beim Versuch haben, uns gegenseitig zu überzeugen», liess er der New York Times von einem seiner Finanzpartner ausrichten.

    Für den zur Heuschrecke mutierten Rockstar ist der Glaube an die eigene Sache also ein Selbstwert. Jetzt weiss ich wenigstens, warum ich dem Typ auf der Heimfahrt damals ganz gerne gelauscht habe. Heute würde ich mit einem solchen Überzeugungstäter vielleicht sogar Geschäfte machen. Und dennoch weiter den Traum träumen, dass Gitarren die Welt verändern können.

    > Oliver Classen ist Pressesprecher der entwicklungspolitischen Organisation Erklärung von Bern. Zuvor arbeitete er als Medienjournalist, u.a. für die Werbewoche.

  11. #11
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    Wen es interessiert: In der aktuellen Ausgabe des TIME Magazine ist ein kleiner Artikel über Willie Williams mit Fokus auf seine Arbeit für U2.

  12. #12
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    Bono trifft Vertreter der Bundesregierung die zweite !

    Regierungspressekonferenz vom 30. August

    Auszug:

    FRAGE: Eine Frage an Herrn Weidling: Heute Nachmittag trifft sich Ihre Ministerin mit dem legendären Sänger Bono von der Band U2. Worum geht es dabei?

    WEIDLING: Das Treffen hat stattgefunden. Es ging darum, dass sie sich kennenlernen und ganz informell miteinander sprechen wollten. Sie wissen, dass Bono sich für die Themen interessiert, die auch unser Ministerium betreffen. Darum ging es im weitesten Sinne, auch im Hinblick auf die G8-Präsidentschaft und die EU-Ratspräsidentschaft im nächsten Jahr.

    ZUSATZFRAGE: Können Sie das konkretisieren, also im Hinblick auf mögliche finanzielle Themen wie Flugticketabgabe oder Ähnliches, an denen Bono ja ein gewisses Interesse hat, da er von den Regierungen mehr Geld für Entwicklungsaufgaben loseisen will?

    WEIDLING: Nein, das kann ich leider nicht. Ich war beim Gespräch nicht dabei, weil ich hier sitze. Außerdem war es, wie gesagt, ein ganz informelles Treffen, um sich näher kennenzulernen.

    http://www.bundesregierung.de/nn_774...-30-regpk.html
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  13. #13
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    Lampenfieber

    Nabend,
    das habe ich gerade bei gmx gelesen:

    Bono: Albträume von hohen Tönen
    Bono kann in den Nächten vor Konzerten seiner Band U2 kaum schlafen - weil er befürchtet, seine Fans zu enttäuschen und die hohen Töne nicht zu treffen.


    U2-Sänger Bono
    © World Entertainment News Network
    Der "Vertigo"-Star sieht seine eigenen Leistungen überaus kritisch und macht sich auch Sorgen, dass es seiner Stimme schaden könnte, wenn er die Noten nicht richtig singt.

    Bono: "Am Morgen vor einer Show werde ich nervös. Ich kann mitten in der Nacht aufwachen und fühle mich elend. Ich muss sehr hohe Töne treffen. Wenn du falsch singst, kannst du dir die Stimme kaputt machen. Also frage ich mich, 'Schaff ich's? Schaff ich's nicht?'

    Wie wird man diesen hohen Erwarten gerecht? Man muss schon ziemlich unsicher sein, wenn man als Rockstar 25.000 Menschen braucht, die einem sagen, dass sie dich lieben."

  14. #14
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    In der aktuellen Ausgabe der Hot Press (irische Musikzeitung) ist ein ausführliches Interview mit Paul McGuinness.
    Aus dem Inhaltsverzeichnis:
    "To coincide with the DVD release of U2's classic ZOO TV Live From Sydney, U2 manager Paul McGuinness talks candidly about his relationship with the band and their controversial decision to move part of their business empire to the Netherlands in order to lower their tax burden. Word Olaf Tyaransen"

    Das Interview geht über 5 Seiten. Hot Press ist übrigens seit kurzem wieder in Deutschland erhältlich! Früher gab es die regelmäßig an Bahnhöfen und anderen guten Läden, dann lange gar nicht mehr. Nun habe ich sie sowohl in Köln als auch in München jeweils in den Bahnhofsshops gesehen. Gibt es wahrscheinlich auch noch in anderen großen Städten. Der Preis: 5,50 Euro.

  15. #15
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    U2 am 7. Juni 2007 in Meck´Pomm´???

    Moin zusammen,

    in der Ausgabe der Ostsee-Zeitung vom 13. Oktober war folgende Schlagzeile:
    Zitat:
    Grönemeyer holt Stars zum G8-Gipfel

    Internationale Größen der Popmusik wollen bei einem
    Mega-Konzert ihre Stimme gegen die Armut erheben.

    (OZ)Rostock
    Mit einem Konzert der Superlative will Herbert
    Grönemeyer mit Künstlern aus aller Welt beim G 8-Gipfel in
    Heiligendamm die Stimme gegen Armut erheben. Das ganztägige
    Konzert, zu dem die Veranstalter 100 000 Menschen erwarten, wird
    voraussichtlich am 7. Juni 2007 stattfinden. Spielen könnte unter
    anderem auch die irische Band U2 mit ihrem Sänger Bono.

    Zwei Orte sind für das Konzert im Gespräch.
    Grönemeyer und der Verband Entwicklungspolitik (Venro), die Träger der Aktion „Deine Stimme gegen Armut“
    sind, favorisieren die Galopprennbahn Bad
    Doberan. Weil diese große Fläche unmittelbar an den vorgesehenen
    Absperrungen des Gipfel-Geländes auch von der Polizei zur
    Unterbringung ihres Personals verplant ist, ist die Standortsuche noch
    nicht abgeschlossen. Als Alternative ist der Rostocker IGA-Park im
    Gespräch. In zwei Wochen soll es die Tickets geben. Sehr günstig.
    Zwei Euro pro Karte sind im Gespräch.
    Eine Zusammenarbeit mit Widerstandsgruppen oder Parteien gegen
    den Gipfel lehnen die Initiatoren der Aktion „Deine Stimme gegen
    Armut“ ab. „Auch die Bühne, die Herbert
    Grönemeyer für das Konzert zur Verfügung stellen würde,
    ist keiner Partei zur Mitnutzung angeboten worden“, sagte Sprecherin Claudia Kaloff.
    „Deine Stimme gegen Armut“ ist der deutsche Arm der weltweit in 80
    Ländern agierenden Bewegung „Global Call to Action Against
    Poverty“, die die Regierungen aller Länder und speziell der G 8-
    Staaten auffordert, die Armut auf der Welt bis zum Jahr 2015 zu
    halbieren.
    Auch die UNO verlangt, dass sich der G 8-Gipfel mit der Bekämpfun
    der weltweiten Armut befasst. Der entsprechenden UN-Aktion „Stand
    Up“ (Steh auf) schließt sich ab Sonntag auch Mecklenburg-
    Vorpommern an, wie der frühere Landtagspräsident Hinrich Kuessner
    gestern sagte. Landesweit würden zu Festen, Aktionen und
    Gottesdiensten Tausende Menschen erwartet. „Wir wollen den G 8-
    Gipfel nicht stören, aber ihn dazu drängen, sich mit dem Thema zu
    befassen“, erklärte Kuessner, der selbst Entwicklungshilfe-Projekte
    initiiert.
    Die erste „Stand Up“-Aktion hat es laut Kuessner bereits beim
    Länderspiel Deutschland gegen Georgien in Rostock gegeben, als 28
    000 Menschen symbolisch gegen Armut aufstanden. Weitere Aktione
    soll es am Sonntag in den Gottesdiensten der evangelischen und
    katholischen Kirchen in Gessin (Kreis Demmin) und am Montag in
    Wismar, Schwerin, Neubrandenburg und Pasewalk geben.
    Zitat Ende.

    Ich weiss leider nicht, wie seriös diese Zeitung ist.
    Schau´n mer mal ...

    Grüße

    Bruno

    Edit by Mod: Siehe auch http://www.u2tour.de/news/article3005.html
    beLIEve

  16. #16
    Didi ist offline zurückgelegter Account
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    U2

    Interview mit Snow Patrol mit U2 Bezug:

    http://www.netzeitung.de/entertainme...ws/446638.html

    «Es hat sich gelohnt, sich einzuschließen»
    18. Okt 07:32

    Mit Indierock haben sich Snow Patrol eine Fangemeinde erspielt. Auf ihrer Tour präsentierten sie U2-geschulten Poprock. Die Netzeitung sprach mit Gitarrist Connolly über Vorbilder, Authentizität und einen Belfaster Priester.

    Snow Patrol gehört zu den aktuell gefeierten, jungen Poprockbands, dabei gibt es sie schon seit mehr als zehn Jahren. Mit «Eyes Open» hat das irisch-schottische Gemisch das vierte Album abgeliefert. Das war nach einer ausgedehnten Tour als Vorband von U2 entstanden. Nun tourten sie wieder alleine und füllten immerhin Hallen mittlerer Größe.

    Auch wenn die Musik zuweilen fast etwas melancholisch nach dem Stadionrock sucht, bringen die Musiker um Sänger Gary Lightbody den Gitarrenpop im Jahr 2006 für viele Fans auf den Punkt.

    Irgendwo zwischen Coldplay und Collegerock fuchtelte Lightbody beim Auftritt in Berlin so heftig mit der Gitarre herum, dass er sich selbst zwischen den Beinen traf: «Ich weine, weil ich gerührt bin und weil meine Eier weh tun», fasste er das Geschehen und irgendwie auch die Musik zusammen.

    «Authentizität im Popgeschäft ist möglich», sagt Gitarrist Nathan Connolly.

    Netzeitung: 2005 war ein ziemlich heftiges Jahr für Snow Patrol. U2-Tour, Live Aid...

    Nathan Connolly: Oh ja, es war aber auch ein großartiges Jahr, weil wir angefangen haben, am neuen Album zu arbeiten. Im Februar hatten wir begonnen zu schreiben. Wir hatten geplant, das Album in dem Jahr fertigzustellen. Aber dann haben U2 uns eingeladen, und wir haben natürlich ja gesagt. Wer hätte das nicht. Dann kam Live Aid, dann eine US-Tour, dann sind wir zurück gekommen, haben zuende geschrieben und haben mit dem Aufnehmen begonnen. Das Jahr ist schnell vergangen, aber es gibt auch eine Menge toller Erinnerungen!

    Netzeitung: Zum Thema U2 und dem neuen Album von Snow Patrol habe ich ein ziemliches gemeines Zitat gefunden...

    Connolly: Na los!

    Netzeitung: «So würden U2 klingen, wenn sie noch etwas zu sagen hätten»...

    Connolly: [lacht] Oh.... na ja, wissen Sie, mit diesen Plattenkritiken ist das immer so eine Sache. Wir kümmern uns nicht wirklich darum. Wir lieben, was wir machen, das ist unsere Leidenschaft. Das ist alles.

    Netzeitung: Gut, aber wenn wir mal von diesem Zitat ausgehen: Etwas, das in der Musik immer wieder eingefordert wird, ist Authentizität, Glaubwürdigkeit, eben dieses «etwas zu sagen haben». Ist das Thema in der Band?

    Connolly: Ich finde wir sind eine ziemlich authentische Band! Echt sein heißt, wir selbst sein. Für uns geht es nur um die Musik, das war immer so. Und dafür zu sorgen, dass es so bleibt, ist wahrscheinlich Authentizität. Wir sind keine Stars, die Leute erkennen unserer Gesichter auf der Straße nicht. Die Band ist erfolgreich, aber nicht die Mitglieder. Man sieht uns nicht in irgendwelchen Klatschmagazinen...

    Netzeitung: Noch nicht... Ist Authentizität im Popgeschäft also möglich?

    Connolly: Ja, und ich denke wir sind ein Beispiel dafür. Natürlich gibt es Leute, bei denen es anders ist. Bei denen gehört es zur Authentizität, nicht die zu sein, die sie eigentlich sind.

    Netzeitung: Sie meinen, Fake kann authentisch sein?

    Connolly: Nicht, wenn es falsch ist... [lacht]

    Netzeitung: Sind die «Popstars» echt?

    Connolly: Nein, die nun wirklich nicht. Fabrizierte Popbands sind, was sie sind, aber bestimmt nicht echt.

    Netzeitung: Eigentlich geht es in den Texten von Snow Patrol hauptsächlich um Beziehungen. Beim Vorgängeralbum «Final Straw» hat Gary Lightbody [der Sänger] aber gesagt, der Irakkrieg habe ihn in seiner Arbeit beeinflusst...

    Connolly: Ja, aber es gab keinen speziellen Song.

    Netzeitung: Glauben Sie, dass Musiker sich politisch äußern sollten?

    Connolly: Sie meinen, sich positionieren? Wenn sie gut darin sind, warum nicht. Man muss schon sehr intelligent und informiert sein über das, was man da thematisiert. Wir haben das nicht in unserer Musik, Gary kennt sich in Beziehungen besser aus. [lacht] Manche Leute sind eben gut in Politik, wie The Clash oder eben auch U2. Das heißt nicht, dass wir unpolitisch sind, aber wir packen es eben nicht in die Musik.

    Netzeitung: Sind U2 noch so echt wie zu Zeiten von «Sunday, Bloody Sunday»?

    Connolly: Das glaube ich schon. Klar hat sich ne Menge verändert, aber sie tun noch immer viel Gutes und arbeiten hart. Sie sind noch mit Leidenschaft dabei.

    Netzeitung: Viele junge Bands haben geradezu Angst vor dem Mainstream...

    Connolly: Aber da ist doch eigentlich nichts Verkehrtes dran, wenn man es will. Wenn man in einer Band ist, Musik macht und das Glück hat, dass die letzten Alben erfolgreich waren. Solange man sich nicht verkauft...

    Netzeitung: Wann fängt der Verkauf an?

    Connolly: Wir würden zum Beispiel unsere Songs nicht für Werbung hergeben, das wäre für uns Ausverkauf. Für andere ist das wiederum ok. Es ist auf jeden Fall nichts dabei, bei einem Majorlabel zu sein.

    Netzeitung: Es gab Fans, die es gestört hat, dass Snow Patrol Vorband von U2 waren...

    Connolly: Hey, seit meiner Kindheit waren U2 Helden für mich. Die haben mich inspiriert. Klar gibt es noch andere Bands, aber man kann eigentlich nicht in Irland aufwachsen und nicht U2-Fan sein. Und mit ihnen auf Tour zu gehen und zu sehen, wie sie zusammen arbeiten...

    Netzeitung: Sehr routiniert, oder?

    Connolly: Ja, das ist schon eine gut laufende Maschine...

    Netzeitung: Ist das ein Ziel?

    Connolly: [lacht] Na ja, vor allem haben wir gemerkt, wie weit wir davon noch entfernt sind. Aber die haben uns wirklich mit allergrößtem Respekt behandelt. Wir sind schon mit anderen, weniger erfolgreichen Bands auf Tour gewesen, die mit größeren Egos ausgestattet waren.

    Netzeitung: Haben Sie jemals über ein Leben ohne Musik nachgedacht? Was wären Sie, wenn nicht Gitarrist?

    Connolly: Keine Ahnung, was aus mir geworden wäre. Ich bin mit der Kirche groß geworden. Mein Vater ist Priester in Belfast. Also war immer Musik um mich, Gospel, Kirchenmusik. Seit ich denken kann, wollte ich in einer Band spielen. Und ich hatte als Kind sehr genaue Vorstellungen davon. Allerdings haben sie sich nicht bestätigt. [lacht]

    Netzeitung: Ist Musik Eskapismus?

    Connolly: Gute Frage... es ist seltsam, aber tatsächlich ist Musik in ihrem Ursprung dazu da, vom Leben abzulenken, vom Alltag. Als ich ein Teenager war, war genau das meine Idee davon, in einer Band zu sein. Andererseits gibt es so viele verschiedene Arten von Musik, wie wir vorhin gesagt haben: politische, die über Beziehungen... Sie soll einen nehmen und an einen anderen Ort tragen.

    Netzeitung: Sind manche Genres echter als andere?

    Connolly: Meine persönliche Meinung?

    Netzeitung: Ja bitte.

    Connolly: Es kommt natürlich auf den Künstler an. Du kannst im HipHop jemanden haben, der ehrlich über das singt, was er sieht und dann wieder einen, der von Mädchen erzählt, die mit dem Hintern wackeln. Also ich beantworte diese Frage mit einem Nein. [lacht]

    Netzeitung: Sie haben vorhin gesagt, dass ihr Vater Priester ist. Soll Kirchenmusik auch helfen, der Realität zu entfliehen...

    Connolly: Gute Güte, das ist heute aber anstrengend [lacht] In der Kirche ist sie vor allem etwas Festliches. Je nachdem welche Religion. Ich bin in einer evangelischen Kirche aufgewachsen, da gab es viele Feste... Es geht auch um Schönheit und natürlich um Eskapismus. Mann, wenn ich daran denke, wie es war, das erste Mal Nirvana zu hören, das war einschneidend. Oder eben «Joshua Tree». Was ist das, wo kommt diese Leidenschaft her, die mich dazu gebracht hat, auch Musiker werden zu wollen. Egal ob sakrale oder Popmusik, sie hat große Macht. Ich kenne niemanden, der keine Musik hört. Eigentlich alle mögen Musik. Sie ist etwas sehr Ursprüngliches!

    Netzeitung: Genug Philosophie: Was ist an «Eyes Open» anders als an «Final Straw»?

    Connolly: Pfuh, endlich mal eine einfache Frage. Ich denke wir haben mehr Selbstvertrauen, Vertrauen in die Band. Wir sind bessere Songwriter, wir sind eine bessere Band! Aber so soll es doch auch sein. Das neueste Album sollte immer das beste sein. Sonst läuft was falsch. Es fühlt sich besser an, wir haben uns zusammengerauft. Johnny und Gary sind ja schon von Anfang an dabei. Wir anderen sind neu, ich seit 2002. Wir sind stolz auf «Final Straw», aber ich denke, es ist war nicht so in sich geschlossen, wissen Sie, was ich meine? Bei «Eyes Open» scheint alles zu stimmen. Die Idee, dieses Album zu machen, war beängstiegender als letztlich der Prozess. Als wir angefangen haben, hat es glücklicherweise angefangen zu fließen.

    Netzeitung: Der Druck war wohl ziemlich groß. Es heißt, sogar Michael Stipe hatte «Final Straw» auf seinem iPod.

    Connolly: Ja, das ist alles sehr schmeichelhaft, aber man muss eben weitermachen. Nach «Final Straw» war zweieinhalb Jahre Pause. Also haben wir fünf uns eingeschlossen und gearbeitet.

    Netzeitung: War es wirklich so ein Haus auf den Klippen am Meer?

    Connolly: Ja, es war schon sehr verlassen da, aber wir brauchten das. Wir waren zwei Jahre auf Tour, das war ein ziemlicher Zirkus.

    Netzeitung: Wenn man sich zwei Jahre lang jeden Tag sieht, hat man sich dann nicht gegenseitig langsam mal satt?

    Connolly: Nein, die zwei Jahre waren unglaublich. Wir waren versessen darauf, das neue Album zu machen. Und es hat sich wirklich gelohnt, sich da einzuschließen und Songs zu schreiben.

    Mit Nathan Connolly sprach Sophie Albers.

  17. #17
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    Ups, das gehört wohl eher hierher (habe schon einen Thread eröffnet):

    Im deutschen ROLLING STONE (November 06) gibts ein Interview mit Manager Paul McGuinness.
    U2 is built on disagreement. It's always been like that, and it is a democracy... to some extent. (Larry Mullen jr., 05/2008)

  18. #18
    Biggilino Gast

    Shoot me! "The Courier Mail" schreibt.....



    U2 make it a truly beautiful day
    Noel Mengel
    November 07, 2006 11:00pm


    THERE is a reason that U2 are the biggest band in the world, you know.

    And it was demonstrated over and over again to 45,000 fans at last night's long-awaited opening night of the Australian leg of their Vertigo tour at the U2 Queensland Sport and Athletics Centre, Nathan

    Better than anyone, U2 understand the massive scale that it takes to fill a vast stadium like this, to reach out to the faithful in the furthest row.

    That takes some industrial-strength light and magic, from the monster 30m-high video screen behind the band to the great wall of sound they deliver.

    U2 kicked off the night with City of Blinding Lights, with The Edge's guitar, as ever, the heart that drives their sound.

    Vertigo was next, all abrasive edges and rocking power, while Elevation had everyone in the stadium, it seemed, joining in the call-and-response vocals.

    But it was two songs written 20 years apart that clinched the argument. New Year's Day rang out in the warm Queensland night, followed by an extraordinary version of Beautiful Day. The word "anthem" is overused in rock music, but those two songs are worthy of the title.

    During Sunday Bloody Sunday, Bono called for David Hicks to be brought home to face justice in Australia.

    "We don't need to become a monster to defeat a monster," he told the crowd.

    The political theme continued through Bullet the Blue Sky, and stunning versions of Pride (In the Name of Love) and Where the Streets Have No Name as the vast crowd lit up the night with their mobile phones held aloft, and Bono repeated his plea to make poverty history.

    "The politicians have to do what we tell them to do, there is nothing we can't do if we act together," he said.

    Bono also told the crowd, "There's no distance at all between us," thanking God that everyone in the group and their families was well, referring to The Edge's family illness that had delayed the band's arrival by eight months.

    By night's end there was no one in the crowd who didn't believe it wasn't worth the wait.

    http://www.news.com.au/couriermail/s...7-7642,00.html

  19. #19
    Registriert seit
    20.01.2005
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    1.289
    In der November Ausgabe des Q-Magazins gibt es u.a. vier Seiten über U2: Neben zwei großen Fotos gibt es ein Interview mit der Band, allerdings mit Fragen des Niveaus wie z.B. "Was habt ihr vor 20 Jahren gemacht? Was war eure peinlichste Situation? usw."). Dafür habe ich dann die 12,60 Euro nicht ausgegeben.

  20. #20
    Registriert seit
    17.04.2004
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    U2

    Im aktuellen NME Music Magazine gibts ein vier Seiten Special von der Zusammenarbeit zwischen U2 und Green Day inkl. Coverbild inkl. Doppelseiten-Werbung (in der Mitte damit mans schön Hinausreißen kann ) von U218.


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